Das Konzept unseres Hauses


Mit unserer Konzeption haben wir uns ein Profil geschaffen, das nur auf unsere Einrichtung zutrifft. Ein gemeinsamer intensiver Austausch über unsere inhaltliche Arbeit und die Ausarbeitung von Zielsetzungen machte uns deutlich was wir wollen und warum – welche Erwartungen wir erfüllen können und wo wir uns abgrenzen.

konzept

Hier haben Sie Gelegenheit sich im Detail über unsere inhaltliche Arbeit und die damit verbundenen Schwerpunkte und Zielsetzungen zu informieren. Mit dem folgenden Konzept möchten wir unseren Kindergarten Papillon vorstellen und unsere Arbeit transparent für Sie machen:


Vorwort

Am 04. Mai 2009 öffnete der Kindergarten Papillon e.V. das erste Mal seine Türen. 
Angefangen mit 4 Kindern, betreuen und begleiten wir nun mittlerweile 30 Mädchen und Jungen im Alter von 3-6 Jahren.
Unsere Einrichtung ist von Montag bis Freitag von 8:00 - 15:00 Uhr geöffnet.

Wir möchten im vorliegenden Konzept unseren Kindergarten vorstellen, unsere Arbeit transparent machen und Sie alle am Geschehen im Kindergarten teilhaben lassen.
Diese schriftliche Darstellung richtet sich an die Eltern, den Träger, die Öffentlichkeit und an neue Mitarbeiter/innen, die dadurch unsere tägliche Arbeit näher kennenlernen können. Für uns ist es wichtig, dass Sie wissen, was wir tun.

Für unser Team gilt die Konzeption als Richtlinie, an der wir uns orientieren.
Sie gibt uns Sicherheit in unserem Handeln, lässt aber Freiraum für neue Ideen und Innova-tionen. Ebenso hilft sie uns, als Grundlage unserer pädagogischen Arbeit, zielvoll vorzugehen und unsere Arbeitsweise immer wieder neu zu überdenken, zu reflektieren und Veränderungen zu ermöglichen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen

Das Team

Der Stadtteil

Der Kindergarten Papillon e.V. befindet sich in der Wohlers Allee, welche im Stadtteil Altona-Altstadt liegt und zum Bezirk Altona gehört.

Altona ist ein internationaler und offener Stadtteil.
In der Nähe gibt es viele sehenswerte Orte, wie z.B. auch den Elbstrand und den Hafen, viele kulturelle Einrichtungen wie Museen und Theater und zahlreiche Geschäfte, welche den Stadtteil so vielfältig und besonders machen.

Unser Kindergarten befindet sich zudem zwischen zwei wunderschönen Parks, in unmittelbarer Nähe gibt es einige Schulen, ein Schwimmbad und viele Spielplätze. Durch diese zentrale Lage und der doch sehr grünen Umbebung gibt es unendlich viele Möglichkeiten, sowohl für kleinere Ausflüge als auch für Projekte.

Insbesondere im uns direkt gegenüber liegenden „Wohlers Park“ haben wir die Möglichkeit die Grünfläche auch für unterschiedliche Aktivitäten wie z.B. Fußball-Turnieren, Geburtstagsfeiern, unserem Sommerfest oder zum Laternenlauf zu nutzen.

Räume

Der Kindergarten befindet sich in einer alten Stadtvilla, in der uns auf 3 Etagen insgesamt 85qm liebevoll eingerichtete pädagogische Fläche zur Verfügung stehen. Unsere Kinder finden hier (Funktions-) Räume mit unterschiedlichen Angeboten wie Atelier und Werkraum, Turn- und Bewegungsraum, Leseraum, Bauraum, Rollenspielraum, Kinderküche vor.

Außerdem haben wir ein Außengelände mit einem kleinen Spielhaus, Klettergerüst und Sandkasten. Hier können sich die Kinder frei bewegen und weiterhin bieten ein großer Birnenbaum, Hochbeete und ein kleiner Obstbestand die Möglichkeit die Natur zu erforschen.

Leitbild

Wir folgen den Interessen der Kinder und begleiten sie auf ihren Wegen des Forschens und Lernens. Wir verstehen uns als WegbegleiterInnen der Kinder, welche ihnen zur Seite stehen um ihre Ressourcen voll ausschöpfen zu können, sich zu einer Persönlichkeit mit positivem Selbstkonzept entwickeln und ihren Platz in der Gruppe erschließen zu können.                                                    
Damit jedes Kind seine Umwelt partizipativ und aktiv mit gestalten kann, stellen wir den Kindern (Funktions-) Räume, eine große Auswahl von Materialien und uns selbst als Person zur Verfügung. Wir gehen davon aus, dass das Kind seine Umwelt im Tun erfährt und dass sein eigenes Handeln es zufrieden macht.
Uns ist es wichtig, dass das Kind Vertrauen in sein eigenes Können, Sicherheit und Selbständigkeit erlangt. Dies erreichen wir indem wir den Kindern im Kiga-Alltag sowohl einen Rahmen zum Orientieren aber auch viel Raum für ihre individuellen Interessen und selbstbestimmtes Handeln lassen. Basis hierfür ist das vertrauensvolle Verhältnis zu den Bezugspersonen des Kindes. Eine vertraute Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns dabei wichtig.
      
Wir wollen im Kiga eine liebevolle Atmosphäre schaffen in der Betreuung, Bildung, Erziehung und Lebensfreude Platz finden, damit die Kinder selbstbewusst und gestärkt in ihr Leben gehen können.

Pädagogische Grundlagen

Die Grundlage unserer Arbeit bilden das Konzept der offenen Arbeit und die Reggio–Pädagogik.

Offene Arbeit bedeutet die Öffnung von Gruppen und die Erweiterung von Spielmöglichkeiten, von der Funktionsecke zum Funktionsraum.
Es handelt sich dabei um die Auflösung der üblichen Raumstruktur und der Öffnung sowohl nach innen als auch nach außen, z.B. in die Stadt.
Den Kindern steht somit jederzeit das gesamte Haus mit seinen verschiedenen (Funktions-) Räumen zur Verfügung. Nach eigenen Interessen suchen die Kinder den passenden Raum (Turn-/Bewegungsraum, Bauraum, Atelier etc.) aus und werden von uns dabei begleitet und unterstützt. Dem Konzept der offenen Arbeit wohnt die Überzeugung inne, dass Erwachsene auf die Entwicklungspotenziale von Kindern vertrauen können und dass Kinder in selbstinitiierten, -gesteuerten und -geregelten Situationen optimale Lernvoraussetzungen für ihre persönliche Entwicklung finden können.

Reggio–Pädagogik verbindet praktisches Handeln und Forschen miteinander, dass bedeutet, dass wir die Kinder beim Erforschen ihrer Umwelt und bei der Suche nach Erklärungen beobachten und dabei unterstützen.
Die Basis der Reggio-Pädagogik ist ein Menschenbild, die das Kind nicht als leeres Gefäß sieht, in das passiv Wissen hineingefüllt werden muss, sondern sich statt dessen aktiv in die Gemeinschaft einbringt.
Die Reggio-Pädagogik fordert einen wertschätzenden Respekt vor der Einzigartigkeit der menschlichen Persönlichkeit, ein reflektierendes Verhalten aller ErzieherInnen, das regelmäßige Überprüfen des pädagogischen Alltags, um somit den Kindern eine gute geistige, körperliche und seelische Entwicklung zu ermöglichen.     

Aus diesem Grund sehen wir das Kind als eigenständige Persönlichkeit mit unterschiedlichen Fähigkeiten und vielfältigen Ausdrucksformen an. Jedes Kind bringt ein gewisses Potential an Wissen und Fähigkeiten mit, und erhält bei uns die Möglichkeit seine Neigungen und Interessen weiterzuentwickeln. Dabei entscheidet es selbst über das Tempo seiner persönlichen Fortschritte.
Wir möchten die Kinder aktiv in ihren Lernprozessen unterstützen und sehen uns als Begleiter eines jeden einzelnen Kindes. Die Kinder bekommen die Möglichkeit zum eigenständigen Handeln und können selbständig entscheiden mit welchen Materialien und Themen und in welchen Räumen sie sich beschäftigen wollen.
Indem wir auf die aktuellen Interessen und Themen der Kinder reagieren, entstehen auch unsere vielfältigen Projekte, welche in der Reggio-Pädagogik als Handlungsform eine zentrale Rolle spielen.

Ebenso möchten wir den Kindern genügend Freiheiten und Freiraum geben und ihnen Rück-zugsmöglichkeiten anbieten, damit sie ihr Grundbedürfnis sowohl nach Bewegung als auch nach Ruhe ausleben können.

Somit kann jedes Kind seinen eigenen Interessen und Bedürfnissen nachgehen, was die Grundvoraussetzung für selbstbestimmtes und selbstständiges Lernen ist.
Bei aller Selbstbestimmung brauchen Kinder aber auch einen festen Rahmen, der ihnen Orientierung und Sicherheit gibt, was durch unseren Tagesablauf und Wochenplan gegeben ist. Die Angebote werden an unserer Infowand wöchentlich dokumentiert.

Wir orientieren uns an den Hamburger Bildungsempfehlungen und arbeiten schwerpunktorientiert.
Unsere Bildungsbereiche sind:
Vorschule
Sprachentwicklung
Mathematische und naturwissenschaftliche Grundkenntnisse
Bildnerisches Gestalten
Musik
Bewegung / Sport

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit ist die gezielte Beobachtung und die verschiedenen Dokumentationen, wodurch wir die Kinder besser kennen lernen und ihre Interessen und Kompetenzen wahrnehmen.
Für jedes Kind wird in unserer Einrichtung zudem ein Portfolio erstellt. Im Portfolio werden die Bildungsprozesse des Kindes während der gesamten Kindergartenzeit dokumentiert. Sie bestehen aus Aufzeichnungen zu den Beobachtungen, Lerngeschichten und fachlich kommentierte Fotos und Werken der Kinder.

Ein Kind sollte bis zum 7. Lebensjahr 15.000 Stunden gespielt haben, um schulreif zu sein.
Das sind mindestens 7 Stunden pro Tag.
Von Geburt an.

Eingewöhnungsphase

Unser Anliegen ist es, dass sich das Kind bei uns wohl fühlt und ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Kind, Eltern und Kindergarten aufgebaut werden kann. Daher gestalten wir die Eingewöhnungsphase gemeinsam mit den Eltern individuell nach den Bedürfnissen des Kindes. Das Kind bekommt so viel Zeit wie nötig, um sich mit der neuen Umgebung vertraut zu machen und neue Bindungsbeziehungen zu knüpfen. Dabei orientieren wir uns an dem Berliner Eingewöhnungsmodell (oder auch ‚Infans-Modell’).
Eine Erzieherin begleitet das Kind in dieser Zeit besonders und kann zukünftig als Bezugs-person angenommen werden. Sie wendet sich dem Kind intensiv zu und unterstützt den Ablöseprozess zwischen Elternteil und Kind. Die Bezugserzieherin bleibt auch über die gesamte Kindergartenzeit die Hauptansprechpartnerin für die Familie, sie ist zuständig für die verschiedenen Dokumentationen und führt auch die regelmäßigen Elterngespräche.

Tagesablauf

Jeder Tag ist anders. Dennoch ist uns es wichtig, dass die Kinder regelmäßige Abläufe und Strukturen erleben.

Morgens werden die Kinder persönlich begrüßt und sie können entweder in die Kinderküche zum offenen Frühstück gehen oder sich in den verschiedenen Spielbereichen zusammenfinden. Bei uns hat jedes Kind die Möglichkeit zwischen 8:30 und 10 Uhr am gedeckten Frühstückstisch mit seinen Freunden und einer Erzieherin zu frühstücken.

Anschließend versammeln wir uns gegen 10:15 gemeinsam zur Inforunde an welcher alle Kinder und Erzieherinnen teilnehmen. Hier werden die Angebote des Tages und Projekte besprochen oder auch neue Lieder gesungen, Geburtstag gefeiert, neue Kinder begrüßt etc.  
Die Kinder können ihre eigenen Wünsche äußern und die Abstimmung als eine demokratische Methode kennenlernen. Daraus ergeben sich auch u.a. die Vorschläge und Ideen für unsere Projektarbeit. Danach verteilen sich die Kinder auf die unterschiedlichen Räume oder den Garten um an den verschiedenen Angeboten aus den jeweiligen Bereichen teilzunehmen oder zum Freispiel. Oder brechen auch zu kleinen Ausflügen und Unternehmungen auf.

Um 13 Uhr wird bei uns zu Mittag gegessen, danach werden die Zähne geputzt und die Kinder haben freie Spielzeit. Meist gehen wir nach dem Mittagessen alle gemeinsam in den Garten oder aber die Kinder haben die Möglichkeit sich beim Buch lesen und Hörspiel hören etwas zurück zu ziehen und auszuruhen. Zwischen 14:00 und 15:00 Uhr werden die Kinder abgeholt.

Wochenablauf

Unser Wochenablauf ist ein Rahmenprogramm, in welchem wir auf die Wünsche unserer Kinder eingehen, die durch unsere Anregungen und Ideen motiviert werden sollen.
Wir möchten den Kindern Impulse geben, Kreativität in den unterschiedlichen Bereichen weiterzuentwickeln. Dies tun wir, indem wir ihnen Material zur Verfügung stellen und ihnen den Umgang mit diesen Materialien näher bringen.
Deswegen legen wir Wert auf möglichst viele form- und gestaltbare Materialien, um den Kindern Raum für die Umsetzung eigener Ideen zu geben.

Die wöchentlichen Angebote orientieren sich an den genannten Bildungsbereichen, so dass es  u.a. Bewegungs-, Atelier- und naturwissenschaftliche Angebote oder Musikkreise gibt.

Feste Punkte in unserem Wochenablauf sind der Wind- und Wettertag am Freitag und die zweimal wöchentlich stattfindende Vorschule.

Jahresablauf

Unsere Angebote, Feste und Projekte orientieren sich sowohl an den Interessen und Themen der Kinder als auch an den Jahreszeiten und besonderen Anlässen.
Zudem fördern Feste und Höhepunkte die Gemeinschaft von allen Kindern und deren Eltern. Zu unseren besonderen Aktionen im Jahr gehören u.a. Waldtage, Fasching, Osterfrühstück, Sommerfest, Laternenumzug, Adventsbasteln, Weihnachtsfeier, Abschiedsfest und verschiedene Ausflüge, Theater- und Museenbesuche.

In den Sommerferien haben wir 3 Wochen geschlossen sowie zwischen Weihnachten und Neujahr und an allen üblichen Feiertagen.

Projektarbeit

Projekte bilden das "Herzstück" der Reggio-Pädagogik. Ein Projekt kann eine Stunde dauern oder sich über ein halbes Jahr hinziehen. Ausgangspunkt für Projekte ist das Interesse der Kinder an einem Thema. Das können Fragen sein, die die Kinder stellen oder ein Interesse, das die Erzieherinnen beim Spiel der Kinder wahrnehmen. Warum gibt es manchmal so viele Schnecken im Garten oder wie konnten die Menschen früher einen Stein als Messer nutzen? 

Wir beobachten die Kinder im Spiel und deren täglichem Ablauf und orientieren uns an ihren Bedürfnissen und Interessen. Daraus entwickeln sich häufig Gespräche und bestimmte Ideen, die dann mit den Kindern weiter verfolgt werden können. Dabei geht es nicht darum, die Frage zu beantworten, sondern den Kindern Mittel und Möglichkeiten an die Hand zu geben, das was sie daran beschäftigt, selbst herauszufinden. Nicht das Ergebnis ist wichtig, sondern der Weg dahin. Somit stellen Projekte ein entdeckendes und forschendes Lernen mit allen Sinnen dar.

Nächster Lebensabschnitt. Die Schule.

Unser Kindergarten soll den Kindern einen guten Start geben und ihnen helfen, die künftigen Anforderungen der Schule besser bestehen zu können.
Unser Ziel ist es, dass die Kinder im Spiel die sozialen, emotionalen, motorischen und kognitiven Fähigkeiten erwerben, die sie später brauchen.
In unserer täglichen pädagogischen Arbeit beziehen sich diese vier Bereiche aufeinander und sind nicht von einander zu trennen.
Im letzten Kindergartenjahr werden diese Fähigkeiten sowie die einzelnen Bildungsbereiche durch unser Vorschulangebot noch weiter vertieft.

Schulfähig machen heißt Kinder an das Lernen zu gewöhnen, das bedeutet nicht unbedingt nur alle Zahlen und Buchstaben zu können, sondern u.a. sich üben in Selbständigkeit, Misserfolge aushalten können, stillsitzen können, etwas bis zu Ende bringen und geduldig sein.
Im Einzelnen werden die unterschiedlichen Regeln der Schule vorgestellt und erklärt und wir vermitteln den Kindern die Notwendigkeit zu lernen, sich verständlich auszudrücken, sich zu konzentrieren, aber auch Kritik zu üben, auf sich selbst zu achten und das eigene Tempo zu akzeptieren.

Die Vorschule findet jeweils Dienstag und Donnerstag im Kindergarten statt.
Zum Programm der Vorschule gehören zudem auch eine Schlafnacht und verschiedene Ausflüge in Museen, Theater usw.

Spielen ist für Kinder keine Spielerei.
Spielen ist für Kinder Lernen und Lernen geschieht im Spiel.
Spielfähigkeit ist die Voraussetzung für Schulfähigkeit!

Gesundheit und Ernährung

Durch die Gestaltung des Alltags, wie zum Beispiel regelmäßige Ausflüge zum Spielplatz, in den Park und in den Wald und auch durch den freien Zugang zum Garten, unterstützen wir unsere Kinder, sich draußen zu bewegen.

Nach den Mahlzeiten werden gemeinsam mit der Erzieherin die Zähne geputzt, außerdem besucht uns ein Mal im Jahr ein Zahnarzt zur Zahnkontrolle und zur Anleitung zum richtigen Putzen der Zähne.

Ernährung

Die Ernährung der Kinder ist Teil des pädagogischen Konzeptes und daher ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit.

Wir bieten den Kindern täglich ein gesundes und abwechslungsreiches Frühstück an. Die Kinder können gemeinsam gemütlich frühstücken und werden dabei begleitet und unterstützt sich an Brot, Käse, Wurst, Obst, Rohkost, Müsli, Jogurt etc. alleine zu bedienen. Weiterhin werden sie auch ermutigt, beim Decken und Zubereiten (wie z.B. Obst schneiden) zu helfen.

Gesundes, kindgerechtes Mittagessen wird täglich von unserem Koch Marcelo frisch zubereitet. Mindestens 3x in der Woche gibt es ein vegetarisches Mittagessen. Wir achten auf eine abwechslungsreiche Küche und wollen den Kindern den bewussten Umgang mit Nahrung sowie den Spaß am Essen und Ausprobieren vermitteln.

In unserem Kindergarten achten wir darauf, frische und wertvolle Zutaten zu verwenden und deshalb haben wir uns für den Lieferservice vom Gut Wulksfelde entschieden, der uns mit Obst und Gemüse der Saison, Brot und Milchprodukten beliefert.

Einmal in der Woche gibt es einen süßen Nachtisch, ansonsten steht den Kindern tagsüber immer eine Auswahl an frischem Obst und Rohkost sowie Wasser zur Verfügung.

Arbeit im Team

Eine gute Teamarbeit bedeutet für uns, dass jedes Teammitglied bereit ist gemeinsam mit den Anderen zu planen, zu handeln und zu reflektieren.

Unser Team aus derzeit 7 Mitarbeiter/innen verbindet die Liebe zu unserem Beruf und die gemeinsam erarbeitete Konzeption. Dabei wollen wir immer das Ziel im Auge behalten die Kinder für ihr Leben in ihrer Persönlichkeit zu stärken, damit sie Vertrauen in ihr eigenes Können, Sicherheit und Selbstständigkeit erlangen.

Unterstützt werden wir zusätzlich durch PraktikantInnen und Freiwillige im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes.

Um den roten Faden unserer Pädagogik nicht aus den Augen zu verlieren, bedarf es einer guten Absprache und Weitergabe von Informationen untereinander. Wir treffen uns aus diesem Grund regelmäßig. Dabei achten wir auf einen demokratischen Stil, auf Akzeptanz, Offenheit und Interesse am Anderen. Durch die unterschiedlichen Fähigkeiten, Stärken und Erfahrungen eines Jeden von uns, ergänzen und unterstützen wir uns gegenseitig. Dadurch gestaltet sich die Arbeit sehr lebendig und vielfältig.

Jeder Tag ist eine neue Herausforderung und wir sehen uns als ständig lernende Personen. Als Voraussetzung brauchen wir Zeit zur Vor- und Nachbereitung der pädagogischen Arbeit, Fortbildungen und Fachberatung. Dieses geschieht außerhalb der pädagogischen Arbeitszeit mit den Kindern. Um die Qualität unserer Arbeit ständig zu überprüfen, weiter zu entwicklen und zu optimie-ren, arbeiten wir mit dem GAB-Verfahren zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung.  

Wir möchten den Kindern eine Atmosphäre zum wohlfühlen schaffen.
Dazu gehört, dass wir uns hier selbst auch wohlfühlen.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Wir möchten, dass Sie und Ihre Kinder sich bei uns wohlfühlen. Darum legen wir großen Wert auf eine offene, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Ihnen, um die familiäre Erziehung zu unterstützen, zu ergänzen und zu erweitern.

Die Grundlagen für ein geeignetes, vertrauensvolles Miteinander bedeutet für uns:

  • Gesprächbereitschaft
  • Offenheit
  • Achtung
  • Gemeinsames Interesse am Kind
  • Gegenseitige Unterstützung und offener Umgang mit Kritik
  • Information über kindliche Entwicklung und wichtige familiäre Situationen
  • Information über Gruppenereignisse und über Planungen im Kindergarten

Die Elternzusammenarbeit stellen wir uns in unterschiedlichen Formen vor:

  • Anmeldegespräch- und Aufnahmegespräch
  • Informationswand und Fotoausstellung
  • Schnuppertage mit Kindern und Eltern
  • Geschwisterbesuche
  • Vereinbarte Elterngespräche, Tür- und Angelgespräche
  • Elternabende, Elternbeirat
  • Praktische Unterstützung von Eltern bei Veranstaltungen und einzelnen Aktionen

Unsere Eltern können im Rahmen der Elternvertretung und des Beirates bei wesentlichen inhaltlichen und organisatorischen Entscheidungen und der Kindergartenseinrichtung mitwirken. Es werden zwei ElternvertreterInnen zu Beginn eines jeden Kindergartenjahres am Elternabend gewählt.

Zusätzlich steht unseren Eltern eine Bibliothek im Haus zur Verfügung, welche kostenfrei genutzt werden kann.
Am Wochenende kann der Kindergarten für Kindergeburtstage gemietet werden.

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

Zusammenarbeit mit dem Träger

Der Träger unseres Kindergartens ist der Kindergarten Papillon e.V.
Die Einrichtung ist als gemeinnütziger Verein anerkannt und ist Mitglied im Dachverband SOAL (Alternativer Wohlfahrtsverband e.V.).

Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Kindergartenleitung. Diese vertreten den Verein nach außen und vor Gericht. Der Vorstand ist für eine ordnungsgemäße Geschäftsführung verantwortlich und entscheidet über Investitionen des Vereins.

Durch den Träger werden die Rahmenbedingungen für unsere Arbeit gestellt. Der Träger ist verantwortlich für die finanziellen Mittel, Instandhaltung des Gebäudes usw. Er gibt uns die Möglichkeit, so zu arbeiten, wie wir es hier in unserer Konzeption darstellen. Zwischen der Kindergartenleitung und dem Träger findet regelmäßig mind. monatlich ein Informationsaustausch statt und es werden Absprachen über organisatorische Fragen getroffen. 

Damit die Interessen aller Beteiligten genügend vertreten werden, wirken Mitarbeiterinnen des Kindergartens und die Elternvertreter/innen bei wesentlichen Entscheidungen im Kindergartenbeirat mit.



Papillon